Worum es geht:

Ich möchte Ihnen auf dieser Seite die Wanderziegenherde der Rhön vorstellen.

Sie erfahren von ihrem und meinem Werdegang als Schäfermeisterin und von den Veränderungen im Zusammenleben, welche sich im Laufe der Jahre prozesshaft einstellten. Über die Jahre entwickelte sich nach und nach das Gefühl der UNMÖGLICHKEIT, jene Tiere dem Tod zuzuführen, die mich beinahe auf Augenhöhe und mir gegenüber geradezu achtsam wie folgsam begleiten.

Zu viele Begegnungen, sozusagen aus der Art geschlagen, um mich nicht als Mensch in meinem Selbstverständnis in Frage zu stellen. Wer wir sind im Naturgefüge habe ich zutiefst erfahren dürfen. Was daraus resultiert, hat sich mir noch nicht erschlossen. In der Frage lebe ich jene Brüche, die sich quer durch die meisten Gesellschaften ziehen.

Mein Umgang mit „meinen“ Tieren auf der einen Seite, mein Bekenntnis zu der Jägerin in mir auf der anderen Seite.....das wirft Fragen auf. Und schürt Emotionen. Und genau darum geht es bei meinem Tun.
Ich möchte mit Menschen über diese Themen in das Gespräch kommen, nicht um sich gegenseitig Recht abzuverlangen, sondern um herauszufinden, was uns eint.

Nur mit dieser Grundlage können wir den Fragen unserer Zeit begegnen .

Meine Versuche , die Herde mit Führungen und Landschaftspflege über Wasser zu halten haben sich als unrealistisch erwiesen. Deshalb finden Sie auf dieser Seite auf Wunsch auch die Möglichkeit, über eine Patenschaft oder Spende die Kosten mit zu bestreiten. Im Folgenden habe ich in Auszügen mein Grobkonzept eingestellt. Es gibt Ihnen einen Überblick über meine Tätigkeiten . Die Zahlen dazu sende ich bei Interesse zu.

Auch der Verein zum Erhalt der Wanderziegenherde stellt sich vor. Er betreut unter anderem die Patenschaften.

Ich hoffe inständig, dass es mir gelingt die Herde die nächsten Jahre wieder und wieder über den Winterberg zu bekommen. Und dass daraus eine Dynamik entsteht, die eine relative Sicherheit darstellt. Dass wir als kleine Gemeinschaft hier und da Impulse setzen können, die Bewegung möglich macht. Dass wir dem einen oder anderen Menschen Freude bereiten können und für den Moment einen Zugang zur Leichtigkeit.
 

Grob-Konzept